Syrische Köstlichkeiten für den Benefizabend in der Steinmetzschule

Am Donnerstag, den 12.11.2015 fand in der Steinmetzschule Aschaffenburg ein Benefizabend für die Syrien-Flüchtlingshilfe von UNICEF statt.
In der Schulküche der Ruth-Weiss-Realschule stellte der ausgebildete syrische Konditor Firas Dike mit Hilfe seines Freundes Yakoub Barkouly leckere süße und herzhafte Köstlichkeiten aus seinem Heimatland her.
Diese wurden den ca. 100 Gästen an diesem Abend in Buffetform präsentiert und sorgten für das leibliche Wohl.
Ein herzlicher Dank geht an Anni Kropf, Lehrerin der Realschule, für ihre tolle Unterstützung!
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Sommerfest in der Gemeinschaftsunterkunft am 19. September 2015

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Sommerfest_GU_2015_3Bei dem Sommerfest in der Gemeinschaftsunterkunft in Aschaffenburg feierten fast 5oo Menschen, welche aus Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft, Helfern und geladenen Gästen bestanden. Der Initiativkreis wurde bei der Planung und Durchführung von der Caritas, sowie den Projekten „FAiA“, „Mobile Jugendarbeit“ des Jukuz Aschaffenburg, die Grüne Jugend, den Pfadfinderinnen des PSG Stamm, Schülern und Lehrern des Dalberg Gymnasiums und den Schülern und Lehrern der FOS/BOS Aschaffenburg und Frau Zinngraf kräftig unterstützt. So konnte ein buntes Programm, bei dem getanzt, musiziert, gespielt und vor allem auch miteinander gesprochen wurde, entstehen.
Zusätzlich zu den Leckereien vom Grill, gab es ein delikates internationales Buffet, zubereitet von der Frauenkochgruppe der Unterkunft.
Bis auf ein bis zwei kurze Regenschauer, konnte das Fest vollends genossen werden und allen wurde bei aufklarendem Himmel ein sehr schöner Samstag bereitet. Durch das miteinander konnten weitere Kontakte geknüpft und Gespräche vertieft werden.
Ein besonderer Dank gebührt Véronique Ségoin, die mit großem Einsatz die Führung der Planungsarbeiten übernahm.
Ebenso danken die Veranstalter den großartigen Spendern wie der Firma Elektro Aulbach, Firma 004 GmbH, dem Stern e.V., dem Lions Club Aschaffenburg Pompejanum und dem Hannebambel, die ein solches Fest erst überhaupt möglich machen.

Podiumsdiskussion in Brücken

Am Freitag, den 23.01.2015 fand in Brücken eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Flüchtlinge/Asyl“ statt.
Auf dem Podiums saßen der Bürgermeister von Mömbris, der über die Aufnahme von 10 Flüchtlingen in Mensengesäß informierte, sowie der Landtagsabgeordnete Dr. Hans Jürgen Fahn, der Informationen zur aktuellen Landespolitik gab, Christian Schauer (DAGA), der über die ehrenamtliche Betreuung der Flüchtlinge in Alzenau berichtete und Esther Seibert, die den Initiativkreis „Menschenwürde für Flüchtlinge Aschaffenburg“ vorstellte.Podiumsdiskussion_Asyl_Brücken_23_01_2015 022_1 Podiumsdiskussion_Asyl_Brücken_23_01_2015 023_1

Der Initiativkreis erhält den 1. Aschaffenbuger Integrationspreis

Die Stadt Aschaffenburg hat den Integrationspreis diese Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben. Der Preis ist Bestandteil des Aschaffenburger Integrationsleitbildes und prämiert Projekte, die sich um die Integration und Gleichberechtigung aller Aschaffenburgerinnen und Aschaffenburger gleich welcher Herkunft, Sprache, kultureller Prägung oder Lebensweise bemühen. Neben dem Initiativkreis Menschenwürde für Flüchtlinge in Aschaffenburg wurden zwei weitere Integrationsprojekte ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 2. Oktober beim Festakt zur Interkulturellen Woche statt.

Sachspendensammlung für den Schulanfang

SachspendenAm Montag, 29.07., übergab der Initiativkreis eine Sachspendensammlung, bestehend aus   Dutzenden Schulranzen, Sporttaschen, Rucksäcken und Schuhen an die Hausaufgabenbetreuung der Gemeinschaftsunterkunft zur weiteren Verteilung an die Kindergarten- und Schulkinder. Die Sammlung wurde initiiert durch den Initiativkreis auf Bitten der Hausaufgabenbetreuung der Gemeinschaftsunterkunft. Die Schulleitung der Realschule in Bessenbach unterstützte die Aktion und die KlassenlehrerInnen koordinierten die Sammlung mit den Eltern und Schülern. Das Ergebnis war so umfangreich, so dass die Schulleitung einen Anhänger organisieren musste und die Sachspenden persönlich nach Aschaffenburg brachte.

Auch in der Aschaffenburger Kolping- und Grünewaldschule wurde zeitgleich eine Sachspenden-Aktion gestartet, die nun ebenfalls sehr erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Auch diese Sachspenden wurden an die Familien in der Gemeinschaftsunterkunft übergeben.

Ein herzliches Dankeschön an alle SpenderInnen und HelferInnen!

 

Initiativkreis Menschenwürde auf dem Brüderschaftsfest der Völker am missio-Truck

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Am 20.07.2013 stellt der Initiativkreis Menschenwürde für Flüchtlinge Aschaffenburg auf dem Brüderschaftsfest der Völker seine Arbeit vor. In der Zeit von 14 bis 20 Uhr stehen ehrenamtliche Mitglieder am missio-Truck für Fragen zur Verfügung. 

Worum geht es beim missio-Truck? Millionen Menschen fliehen weltweit vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Trockenheit, Katastrophen, Perspektivlosigkeit und Hunger. Dennoch ist das Schicksal der Mehrheit von Flüchtlingen weit entfernt vom Alltag der meisten Menschen in Deutschland. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo sollen die BesucherInnen durch die multimediale Ausstellung im missio-Truck für die Ausnahmesituation Flucht sensibilisiert werden. Beispielhaft werden Handlungsmöglichkeiten kirchlicher Partner in den betroffenen Regionen dargestellt: Soforthilfe, Empowerment, Traumaarbeit und Eingliederung in die Gesellschaft. Dabei steht die Lebensleistung von Flüchtlingen, auch in widrigen Lebensumständen Würde zu bewahren, zu lernen und die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen, im Mittelpunkt. Auch die Situation von Flüchtlingen in Deutschland wird thematisiert und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

 

Hungerstreik: Polizei räumt Asylbewerbercamp in München

Um sich ein eigenes Bild von der deutschlandweiten Aktion der hungerstreikenden Asylbewerber zu machen, die in einem Hunger- und Durststreik endete und am Sonntagmorgen von der Polizei aufgelöst wurde nachfolgend Links zu Presseberichten sowie die Stellungnahme der „Grünen“ und der „Freien Wähler“.

Keine der Forderungen wurde erfüllt.

Der Spiegel

Frankfurter Rundschau

Pressemitteilung Bündnis 90 / Die Grünen im Bayerischen Landtag

Asylpolitik: Probleme werden nicht mit Räumung aus der Welt geschafft

Grüne: Endlich menschenwürdige Bedingungen für Flüchtlinge schaffen

München (30.6.2013/lm). Die Grünen im Bayerischen Landtag bedauern die gewaltsame Räumung des Camps der hunger-  und durststreikenden Asylbewerber. „Eine Lösung auf dem Verhandlungsweg wäre möglich gewesen, die Vermittler kamen allerdings mit leeren Händen und ohne Verhandlungsangebot“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Margarete Bause. „Die Flüchtlinge  wurden zum wiederholten Male vertröstet, hingehalten und ihre Anliegen nicht ernst genommen.“ Die Proteste der Flüchtlinge gegen ihre menschenunwürdige Behandlung in Bayern dauerten jetzt schon über ein Jahr. „Von der bayerischen Staatsregierung kamen bisher aber nur zynische und kaltherzige Reaktionen.“

Das jetzige Scheitern der Verhandlungen habe allein die Staatsregierung zu verantworten. „Wenn Flüchtlinge aufgrund des jahrelangen Zermürbung und Perspektivlosigkeit sogar bereit sind den Tod riskieren, dann zeigt das zum einen, wie groß ihre Verzweiflung und zum anderen wie inhuman die Flüchtlingspolitik der bayerischen Staatsregierung ist“, so Margarete Bause. „Diese Probleme werden nicht mit einer Räumung aus der Welt geschafft.“ Jetzt müsse es schnellstmöglich darum gehen, die bayerische Flüchtlingspolitik auf Grundlage der Menschenwürde auszurichten. Ein erster Schritt wäre die Abschaffung der Residenzpflicht, der Essenspakete und eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge statt in Gemeinschaftsunterkünften. Darüber hinaus müssten das Arbeitsverbot abgeschafft und die Asylverfahren fair und zeitnah bearbeitet werden. Margarete Bause: „Es ist unwürdig, für eine angeblich christliche Partei, dass Flüchtlinge derart behandelt werden.“

FREIE WÄHLER fordern Verbesserungen in der Asylpolitik

Fahn: Auflösung des Streikcamps war der richtige Schritt

München. „Nach der Räumung des Hungerstreikcamps in München müssen die Anstrengungen zur Verbesserung der Asylpolitik in eine neue Runde gehen.“ Dies mahnt Hans Jürgen Fahn an, MdL der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion. Der Versuch, solche Änderungen durch einen Hungerstreik zu erzwingen, sei zwar mit den rechtsstaatlichen Grundsätzen unvereinbar, unterstreiche aber wie groß der Leidensdruck der Asylbewerber in Deutschland mitunter sei. „Die zentralen Probleme, von der Langzeitunterbringung in Gemeinschaftsunterkünften über die Verpflegungssituation bis hin zur langwierigen Antragsbearbeitung, sind hinlänglich bekannt, aber offenbar im Rahmen der bestehenden Asylpolitik nicht lösbar. Wir fordern deshalb eine neue Herangehensweise, die Humanität, Praktizierbarkeit und sozialen Frieden gleichermaßen achtet.“ Fahn schlägt hierfür einen Acht-Punkte-Katalog vor, der Asylbewerbern mehr Möglichkeiten gibt, die Wartezeit bis zur Entscheidung über ihre Anträge sinnvoll zu nutzen und früher auf eigenen Beinen zu stehen. Außerdem soll er bekannte Konfliktfelder entschärfen und die soziale Betreuung insbesondere von Jugendlichen verbessern. Fahn abschließend: „Leider sind die meisten Gemeinschaftsunterkünfte in Bayern personell unterbesetzt. Um soziale Spannungen abzubauen, ist aber eine ausreichende soziale Betreuung notwendig.“

Über die Auflösung des Streikcamps in München am frühen Sonntagmorgen zeigten sich die FREIEN WÄHLER erleichtert. Dies sei angesichts des teils sehr bedenklichen Gesundheitszustands der Streikenden der richtige Schritt gewesen, um sie ausreichend medizinisch versorgen zu können.